Kochen ist eigentlich ein rotes Tuch für mich. Ich weiß echt nicht wie der Tim Mälzer das macht, der kocht, erklärt und macht dazu noch ein freundliches Gesicht in die Kamera. Ich würde nach ca. 5 Minuten die Bratpfanne nach der Kamera schmeißen..
…nichtsdestotrotz gibt es immer mal wieder Kochexperimente, und da ich ja gerade Urlaub habe. Wann wenn nicht jetzt? Aha wir haben Kürbiszeit! Damit habe ich noch nie etwas gemacht, also ran an den Kürbis, erstmal ein paar Rezepte rausgesucht und fix zum Supermarkt zwei kleine Kürbisse gekauft.
Als erstes habe ich mich an Kürbis-Kartoffel-Puffern versucht. Boah also son Kürbis aushölen ist ja wohl echt… da kommt man richtig ins Schwitzen. Das Ding war so zäh, dass da nicht viel mit aushölen war, eher mit aufschneiden und nach und nach die Schale abschneiden. Selbst das Gefromesser hat an einigen Stellen kapituliert. Dann müssen Kürbisteilchen und Kartoffeln geraspelt werden. Omg, ich hatte ganz vergessen, dass ich auf Kriegsfuss mit der Reibe stehe. Ein paar Finger hats natürlich erwischt, aber was tut man nicht alles. Wenn Hausfrauen sowas schaffen, schaff ich das auch! Am Ende waren die Puffer doch ganz genießbar, dazu hab ich noch Putenschnitzel gebraten und eine Honig-Sahne-Soße kreiert.

Kürbispuffer-Rezept: http://www.iwde.de/amerikan-cooking/gourmet/kuerbispuffer.htm
Und weils so schön war…
Das zweite Projekt war eine Kürbissuppe. Mit dem Kürbisaufschneiden und aushöhlen hatte ich ja jetzt schon Erfahrung. Zum Glück musste ich mich hier nicht mit der Reibe ärgern, gelobt sei der Pürierstab! Noch eine Kartoffel zu den Kürbisteilchen, andünsten, Brühe dazu, pürieren, fertig! Heh, das war gar nicht so schwer und geschmeckt hats auch noch. Puh! Es gibt noch Hoffnung für meine Kochkünste!

Kürbiscremesuppe-Rezept: http://kuerbis-company.de/Rezepte/Rezeptsuche/kuerbiscremesuppe_i.html
Als letztes kam ein Karottenkuchen nach amerikanischen Rezept dran. Dirk hat heute Geburtstag und Carot Cake haben wir beide gerne gegessen in den USA. Also ran an die Möhrchen! Zum Glück hatte ich noch diese Cups, die Amis wiegen ja kaum irgendwas aus, da wird alles mit so kleinen Bechern gemacht. Was da alles in so einen Möhrenkuchen reinkommt, das reinste Abführmittel… Öl, brauner und weißer Zucker, Ananas, Karotten, Nüsse etc. Und das Icing.. also soviel Puderzucken hab ich echt noch nie verbraucht. Das Endergebnis war aber sehr zufriedenstellend und sogar genießbar.


Carot Cake Rezept: http://www.fabulousfoods.com/recipes/dessert/cakes/carrotcake.html
Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, auch mal das ein oder andere Rezept zu probieren.


