Heute hat endlich mal wieder eine D&D-Runde stattgefunden.
Ein Trio mit 4 Fäusten: Aram (Halbriese), Vivien (Gnomin) und Lia (Wildelfin)
Nach unserem letzten Abenteuer sind wir in Shadowdale gelandet, das in Kürze von Orks befallen werden soll. Der Söldnerlohn von 1 Silber pro Tag hat uns dann recht schnell dazu ermuntert das Weite zu suchen und woanders Abenteuer zu finden. Nur wo? Dummerweise sind in der Zwischenzeit die Orks bis zur Stadt vorgedrungen und mit einer 3-Mann Gruppe wird es dann doch schwierig, sich durchzumetzeln. Im Süden soll es angeblich noch Abenteuer mit anständiger Entlohung geben. Unsere Gnomin hat uns dann nach einigem Misstrauen überzeugt, durch so ein komisches Portal in so eine Schattenwelt einzutreten, in der man angeblich sehr viel schneller reisen kann. Na gut dann schnell den Wolf unter den Arm geklemmt und nix wie durch.
Am Ende sind wir eine ganze Ecke weiter südlich wieder in die reale Welt gekommen als geplant, nämlich in Elversund. Natürlich war gleich ein passendes Abenteuer parat: die Auffindung einer verschwundenen Händlerstochter. Nach einigem Ärger mit unserer Gnomin (klettert ständig irgendwelche Hauswände hoch und pöbelt dann auch noch mit den Wachen rum.. uff!) haben wir herausgefunden, dass ein Drachenkult im Ort sein Unwesen treibt. Die Händlerstochter ist anscheinend mit irgendeinem schrägen Vogel durchgebrannt. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Kult zu tun? In den nächsten Tagen soll eine Zeremonie stattfinden. Oh je. Da funktionier ich meinen Wolf doch schnell mal in einen Spürhund um. Und siehe da. Eine Spur endet direkt an einer Fallgruppe in die Kanalisation. Na das kann ja lecker werden. Nase zu und durch!
Nach einigen ausgelösten Fallen und etwas Rumgemetzel mit bissigen Werratten finden wir schließlich eine verschlossene Eisentür in der Kanalisation. Es ist tatsächlich der Drachenkult. Dumm nur, dass wir das Losungswort nicht kennen. Während die Gnomin zurückgeht, um das Passwort in Erfahrung zu bringen, werden der Halbriese und ich von den Kultisten gefangengenommen. Die Gnomin kann uns zwar befreien, leider können wir unsere Waffen aber nicht finden und müssen mit ein paar Messern und Tischbeinen vorlieb nehmen. Wir erkunden die Kultistenbehausung. An einer Treppe, die zu einem Vorhang führt vernehmen wir Gesänge. Oh je, das Ritual hat anscheinend schon begonnen. Wir schleichen lautlos die Treppe herab, als der Halbriese sich den Zeh stösst und laut los flucht. Ich und die Gnomin flüchten die Wand hinauf, gerade rechtzeitig, als eine riesige Kralle den Vorhang beiseite schiebt und eine rötlich schimmernde Augenhöhle eines riesigen Skelettdrachen zu Aram schaut. “Beeil dich und zieh dich um, die Zeremonie hat schon begonnen”, donnert es die Treppe hinauf. Puh da haben wir ja noch mal Glück gehabt.
Beim Öffnen des Vorhangs ist uns eine zeremonielle Schale aufgefallen und auch die Händlerstochter war in einem Kreis von 15 Magiern zu sehen. Wie können wir das Ritual stören? Am besten die zeremonielle Schale zerstören, schnell schnell, bevor der Skelettdrache zu einem echten Drachen wird. Wir schleichen uns also wieder an den Vorhang. Die Gnomin, Vivien, reisst als erstes den Vorhang zu Seite und spricht eine Schlafrolle auf den Magierzirkel und schwupps sind 8 von ihnen am Dösen. Aram, der Halbriese springt in den Raum zur Seite und gibt mir die Sicht auf die Schale, die ich gekonnt mit einer zuvor entdeckten Armbrust kaputtschiesse. Leider haben wir nicht bedacht, dass der Skelettdrache platzen könnte. Doch genau das tut er. So rafft es leider nicht nur die restlichen Magier hin, sondern auch Aram und die Händlerstochter bekommen ordentlich was ab. Zum Glück können wir die beiden soweit heilen, dass wir sie aus der Kanalisation schaffen können. Ein abenteuerliches Abenteuer ist zu Ende.
Beim nächsten Mal müssen wir ein Auge auf Aram werfen. Ein Halbriese, der zur Werratte mutiert, könnte interessant werden…